11.11.2019

3. Bundestagung zu Schuldnerberatung in der Straffälligenhilfe

Berlin, 11. und 12. November 2019


Zielgruppen:

Angesprochen sind alle in diesen Bereichen tätigen Kolleginnen und Kollegen des Straf- und Maßregelvollzuges sowie der dort tätigen Freien Träger und der Politik und Justizverwaltungen. Außerdem alle Beratungskräfte der integrierten Schuldnerberatung in der Bewährungshilfe und der freien Straffälligenhilfe.

Inhalt:

In immer mehr Strafvollzugsgesetzen hat die Schuldnerberatung und die Entschuldung inhaftierter Menschen als Resozialisierungsziel Einzug gehalten. Nicht nur um neue Straftaten zu verhindern, ist ein Leben mit einer regulierten Schuldensituation wichtig. Gerade im Hinblick auf die angespannte Lage am Wohnungsmarkt ist eine vorzeigbare Bonität des Haftentlassenen sogar unbedingt notwendig. In Organisation und Finanzierung gehen die Bundesländer unterschiedliche Wege.

Zielkonflikte bei einer Entschuldung von Inhaftierten, Schnittstellenmanagement bei Umzügen in andere Bundesländer oder mit externen Stellen werden ebenso diskutiert wie die neuste Rechtsprechung und der Einfluss der zunehmenden Digitalisierung auf den Entschuldungsprozess.
Auch, welchen Einfluss auf den Beratungserfolg z. B. eine künstliche Trennung von Schuldner- und
Insolvenzberatung hat, oder welche Herausforderungen an die Beratung und die Vernetzung die Haftsituation und Forderungen aus den Straftaten darstellen, soll Thema der Tagung sein.


Das vollständige Programm wird im Heft #3_2019 der Fachzeitschrift veröffentlicht.

 

Datum und Uhrzeit:

Montag, 11. bis Dienstag, 12. November 2019

genaue Zeiten folgen

 

Tagungsort:

Festsaal der Berliner Stadtmission, Lehrter Str. 68, 10557 Berlin

Hotel:

Motel One Berlin Hauptbahnhof, Invalidenstraße 54, 10557 Berlin

 

Kosten:

Getränke und Mittagsimbiss an beiden Tagen inklusive

Anmeldefrist:

10. September 2019 (2 Monate vor der Veranstaltung)

 

Veranstalter:

Die Veranstaltung findet in Kooperation von Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V. (BAG-SB) und  Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe e.V. (BAG-S) statt.