
herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
INFORMATION
Überschuldung Überschuldung vermeiden Schritte der Gläubiger Schuldnerberatung ... Beratung in der Praxis ... Ablauf einer Schuldnerberatung ... Schuldnerberatung für Arbeitslose ... Hilfen beim Rechtsstreit Schuldenregulierung Was Sie jetzt tun können!SERVICE
Musterbriefe Übersichten + Berechnungen Beratungsstellen in Ihrer Nähe Adressen + Links Glossar Suche Kontakt Impressum Inhaltsverzeichnis BannerBitte denken Sie immer daran, dass sich das Problem der Überschuldung
nicht alleine durch die Beratung in der Beratungsstelle lösen lässt, sondern
nur indem Sie aktiv mitwirken.
Da neue Schulden das Sanierungsziel gefährden und die Vertrauensbeziehung zu
Ihrem Berater oder Ihrer Beraterin untergraben, dürfen Sie keine neuen
Zahlungsverpflichtungen eingehen bzw. nur in Abstimmung mit Ihrer
Schuldnerberaterin oder Ihrem Schuldnerberater.
Um Ihre Einnahmen- und Ausgabensituation auf lange Sicht hin zu verbessern,
wird gemeinsam mit Ihnen nach Einsparmöglichkeiten und neuen Einnahmequellen
gesucht. Eine große Hilfe stellt dann der Haushaltsplan dar, der bereits zur
Übersicht über Einnahmen, Ausgaben sowie der Schulden erstellt worden
ist.
Auch das tägliche Führen eines Haushaltsbuches mit allen Einnahmen und
Ausgaben kann das eigene Wirtschaften verbessern.
Haushaltsbücher erhalten Sie kostenlos beim Beratungsdienst „Geld und
Haushalt“ der Sparkassen-Finanzgruppe oder den Sparkassenfilialen sowie bei
einzelnen Schuldnerberatungsstellen und Verbraucherzentralen
Die Schuldnerberaterin oder der Schuldnerberater wird mit Ihnen Wege
erörtern, wie Sie die Ausgaben Ihres Haushaltes in Zukunft so steuern können,
dass die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen. In Frage kommt
beispielsweise die Einteilung in Wochenbudgets oder in Einzelfällen
vielleicht auch in Tagessätze – verbunden mit der Bildung von Rücklagen für
periodisch wiederkehrende Ausgabenblöcke wie Versicherungen, Winterkleidung
oder den Heizölvorrat.
Wie Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben sinnvoll planen, sagen Ihnen
Verbraucherberatungsstellen oder der schriftliche Beratungsdienst „Geld und
Haushalt“ der Sparkassen.
Link: Verbraucherzentrale Bundesverband
Hier finden Sie auch die Adressen der einzelnen Verbraucherzentralen der Länder.
Sie benötigen schnellen Rat? Antworten auf Ihre Fragen finden Sie in unserem Ratgeber.
Alternative für Kontolose: Jedermannkonto!
ACHTUNG: Bevor Sie einen Umschuldungskredit aufnehmen, verschaffen Sie sich erst einmal einen Überblick über alle Forderungen an Sie!